Finanzen

Wie ich mein monatliches Budget lieben lernte

Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis! Es gab Zeiten da habe ich mein monatliches Budget gehasst. Was soll ich sagen – so ist das Leben!

Inzwischen liebe ich mein monatliches Budget und kann es nur weiterempfehlen.

Wieso habe ich mit einem monatlichem Budget begonnen

Ich habe vor Jahren damit gestartet, weil ich so nicht weitermachen konnte.

Am Monatsende hatte ich kein Geld mehr auf meinem Konto. Meine Zukunftsangst ist ständig gestiegen. Sowie die Scham, dass ich nicht mit meinem Geld hinkomme. Alle anderen waren schuld an meiner Misere und ich war nur das arme Opfer. Schließlich habe ich es geschnallt … ich bin die einzige Person, die an diesem Chaos Schuld hat. Ich habe es mir eingebrockt und ich muss es auch wieder richten.

Gefangen in meinem eigenen Budget

Nachdem die anfängliche Begeisterung für mein monatliches Budget verschwunden ist, war es wirklich hart für mich.

Plötzlich wurde mir vorgeschrieben, wie viel ich wofür ausgeben durfte. Ich konnte also nicht mehr frei über mein Geld entscheiden. Und wenn man versucht, mir etwas aufzudrängen, dann werde ich zickig. Also wenn ich das so vor mir geschrieben sehe, liest es sich doch etwas seltsam. Ich zicke rum wegen einem Budget, das ich mir selbst erstellt habe.

Monatliches Budget_I love it

Wieso war es so anstrengend für mich

Ganz einfach …, weil ich mich das erste Mal wirklich mit meinen Finanzen auseinandergesetzt habe. Und das war nur mäßig lustig.

Ich habe zum ersten Mal wirklich gesehen, wofür ich Geld ausgebe und wie viel. Und das hat mir echt nicht gefallen.

Das Problem ist, dass Menschen Gewohnheitstiere sind. Wir wollen nicht, dass sich etwas ändert. Veränderungen sind anstrengend und schmerzhaft. Und keiner von uns mag Schmerzen.

Ich war gezwungen mich ausführlich mit meinen Kaufgewohnheiten auseinander zu setzen. Da wurde mir schnell klar, was ich ändern muss und wozu ich ein monatliches Budget brauche.

Wie ich lernte mein monatliches Budget zu lieben

Anstelle von Fesseln, habe ich begonnen mein Budget als Werkzeug sehen. Und damit würde ich mein Leben verändern.

Um in meinem Budget zu bleiben, musste ich zuerst mein Konsumverhalten ändern.

Das Schwierigste war, dass ich lernen musste, was ich wirklich brauche und will. So habe ich gelernt aktiv zu entscheiden, was ich kaufen will und was nicht.

Ich habe auch mein Verhalten zum Geld selbst verändert. Nun sage ich ihm, wann und wo es hingehen soll. Ohne meine Erlaubnis bleibt es brav am Konto.

Und dadurch konnte ich die Zahl auf meinem Konto und meinem Notgroschen anwachsen sehen. Ich sag dir, dieses Gefühl ist fantastisch.

Um dabei motiviert zu bleiben, habe ich auch darauf geachtet, dass ich genügend Geld für Spaß budgetiert habe. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Monatliches Budget

Es war nicht immer einfach. Selbst jetzt habe ich noch Monate, wo ich mein Budget einfach nur anstrengend finde. Und trotz allem habe ich es nie bereut.

Wenn du dein Leben aktiv angehen willst, dann starte noch heute ein monatliches Budget. Es wird sich lohnen!

Wenn du noch mehr über Budgets erfahren willst, findest du hier und hier noch mehr dazu.

Welche Erfahrungen hast du mit deinem Budget gemacht? Schreib es mir in die Kommentare.

Cherry

2 thoughts on “Wie ich mein monatliches Budget lieben lernte

  1. Doro

    Finde deine Beiträge immer sehr erfrischend. Bei vielen deiner Aussagen kommt mir der Gedanke, dass du ein kosmischer Zwilling bist. Als Kleinunternehmer ist es aber schwierig, sich ein fixes Budget einzuplanen, weil das Einkommen ja immer davon abhängt, ob mein Angebot mal mehr, mal weniger gut von den Kunden angenommen wird. Aber grundsätzlich zahl ich alle offenen Rechnungen immer gleich, achte aber der Monatshälfte sehr genau auf Ausgaben und manchmal bleibt sogar was über. Das kommt mittels „Abräumer“ aufs Sparbuch (obwohl ich bei der Zinslage mehr davon hätte, es am Schädel zu hauen- hihihi) …

    1. Andrea

      Kosmischer Zwilling – find ich super! Vielen Dank für dein liebes Feedback!
      Stimmt, als Kleinunternehmer ist das Budgetieren oft eine Herausforderung. Hier habe ich mal eine Frage an dich.
      Gibt es eigenlicht einen Minimumbetrag, den du auf jeden Fall jeden Monat einnimmst? Kannst du diesen als Startpunkt für dein Budget verwenden?
      Den Abräumer finde ich übrigens spitze!

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