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Glaubenssätze in deinem finanziellen Leben

Glaubenssätze in deinem finanziellen Leben
Posted by Andrea

Weißt du, was Glaubenssätze mit deinen Finanzen zu tun haben? Überraschenderweise mehr als man denken würde.

Ich war früher der Meinung, dass dieses Thema eher in die Esoterik Ecke gehört. Dadurch habe ich diesen Punkt nie sehr ernst genommen. Was aber ein blöder Fehler meinerseits war.

Was sind Glaubenssätze

Glaubenssätze sind Einstellungen und Ansichten über das alltägliche Leben, welche wir in unserer Kindheit von unseren Eltern mitbekommen haben.

Diese Meinungen beeinflussen

  • wie wir die Welt sehen
  • wie wir uns verhalten
  • wie wir unsere Fähigkeiten und Stärken nutzen

Ein gutes Beispiel dafür ist folgender Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“

Diese Einstellung zu mir selbst entscheidet darüber, wie ich mich neuen Herausforderungen stelle und mit neuen Situationen umgehe.

Denk einmal kurz darüber nach, mit welchen Glaubenssätzen du lebst.

Glaubenssätze zum Thema Finanzen

Wie wir mit Geld umgehen, wird uns bereits von klein auf mitgegeben. Folgende Beispiele haben mich lange begleitet.

  • „Ich belohne mich, indem ich mir etwas kaufe!“

Wenn ich Geld ausgebe, belohne ich mich. Das heißt, wenn ich stattdessen mein Geld spare, bestrafe ich mich damit. Und Bestrafung ist etwas Negatives.

  • „Alle Reichen sind korrupt.“

Wenn alle Reichen korrupt sind, wieso sollte ich dann reich werden? Ich habe gelernt, dass es schlecht ist viel Geld zu haben. Wenn ich mir jetzt Reichtum aufbaue, dann würden meine Eltern ziemlich enttäuscht von mir sein.

Das Gute ist, dass es auch positive Glaubenssätze gibt. Diese helfen dabei, Erfolg zu haben und Reichtum aufzubauen.

Wie ist deine Meinung zu folgenden Sätzen:

  • „Geld ist Freiheit!“
  • „Mit Geld kann man viel Gutes tun!“

Allein beim Lesen, bekommt man ein gutes Gefühl und eine positive Einstellung.

Glaubenssätze bestimmen unser Leben - auch bei unseren persönlichen Finanzen
Glaubenssätze bestimmen unser Leben – auch bei unseren persönlichen Finanzen

Glaubenssätze ändern

Es ist Arbeit, aber man kann negative Glaubenssätze in positive umwandeln.

  • Mit welchen Glaubenssätzen lebe ich

Zuerst musst du herausfinden, nach welchen Glaubenssätzen du lebst.

Erinnere dich zurück, als du noch klein warst. Wie haben deine Eltern bzw. dein Umfeld über Geld gesprochen? Wurde das Thema Finanzen offen und positiv besprochen? Oder war die Stimmung immer negativ und vielleicht auch bedrohlich?

Überlege dir, welche Meinung zu Geld und persönlichen Finanzen du gelernt hast. Anhand des Beispiels des bösen Reichen, gehen wir den nächsten Schritt an.

  • Hinterfrage deine Glaubenssätze

„Alle Reichen sind korrupt“ >> ist das wirklich so?

Nun musst du herausfinden, ob diese Aussage korrekt ist. Habe ich so etwas am eigenen Leib erlebt? Kenne ich einen Reichen, der ein böser Mensch ist?

Wir lernen zum Beispiel aus Filmen, dass reiche Menschen über Leichen gehen, um ihr Vermögen zu vermehren. Aber ein Film ist nicht die Realität!

Weißt du, wieso in deiner Umgebung schlecht über reiche Menschen gesprochen wird? Kann es sein, dass dabei oft einfach nur Neid mitschwingt.

  • Glaubenssätze in etwas Positives umkehren

Hier reicht es nicht, den grundsätzlichen Satz einfach nur ins Positive zu drehen.

Reiche sind korrupt <> Reiche sind nicht korrupt

Versuche den Inhalt der Aussage in eine bestätigende Meinung umzuändern.

Reiche sind korrupt <> Mit Reichtum kann man Menschen helfen, da man Geld spenden kann oder direkt jemanden unterstützen kann

Was habe ich hier gemacht? Ich habe die Aussage auf das Helfen ausgerichtet und gleich die Bestätigung gebracht, wie man das umsetzten kann.

Die Botschaft ist nun positiv. Wenn ich diesen Satz so ausspreche, habe ich ein gutes Gefühl. Es gibt mir auch die Bestätigung, dass es gut ist, wenn ich mir Reichtum aufbaue. Mit Geld kann ich schließlich anderen Menschen helfen.

  • Den neuen Glaubenssatz beweisen

Damit dein neuer Glaubenssatz auch wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlässt, solltest du dir gleich Beweise dazu überlegen.

Kennst du Menschen, welche mit Ihrem Geld Gutes tun?

Als gutes Beispiel fällt mir dazu Bill Gates ein. Es gibt solche Menschen aber sicher auch in deinem Umfeld. Wahrscheinlich ist dieser Bekannte nicht millionenschwer, aber es gibt sie. Hast du vielleicht einen Chef, der regelmäßig spendet? Versuche 4 Leute zu finden, welche deinen Glaubenssatz belegen.

  • Neue Glaubenssätze lernen

Nachdem du deine negativen Glaubenssätze ins Positive gewandelt hast, wird es Zeit diese zu verinnerlichen.

Das machst du mit Affirmationen. Eine Affirmation ist ein kurzer und positiver Satz, welcher ein bestimmtes Ziel hervorrufen soll.

Zuerst schreibst du dir deinen neuen Satz auf. Danach ist es wichtig, dass du diesen regelmäßig wiederholst. Am besten funktioniert dass, wenn du diesen laut aussprichst. Grundsätzlich kann man sagen, dass du dir deine positiven Glaubenssätze so lange einredest, bist du sie selber glaubst.

Was meinst du dazu? Ich tue mit schwer, meine Affirmationen regelmäßig vorzusagen. Habe aber selbst erfahren, dass dies tatsächlich zu einer positiven Veränderung führt.

Hinterlass mir einen Kommentar, und sag mir deine Meinung zu diesem Thema.

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