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5 Mythen zum Thema Sparen

5 Mythen zum Thema Sparen
Posted by Andrea

Heute stelle ich dir einmal eine Gretchen-Frage: „Sag, wie hältst du es mit dem Sparen?“

Einfach ehrlich heraus mit deiner Antwort! Sparst du regelmäßig oder hoffst du, dass am Monatsende etwas übrigbleibt, damit du diesen Betrag zur Seite legen kannst.

5 Mythen die dich beim Sparen behindern

1) Ich habe kein Geld zum Sparen

Wenn ich mit Bekannten spreche, bekomme ich oft die Antwort, dass diese kein Geld dafür haben. Bei ihnen bleibt am Monatsende einfach nichts über. Aber ist das wirklich so? Ich glaube oft, dass dieses Thema für viele einfach keine Priorität hat. Auch ich habe lange so gelebt und gedacht. Leider habe ich so viel Zeit und Geld deshalb verschwendet, dass ich rückblickend lieber in meine finanzielle Zukunft investiert hätte. Ändere deine Einstellung zum Thema Sparen, und eröffne noch heute einen Dauerauftrag. Egal wie hoch der Betrag ist, Hauptsache das Geld wird am Anfang des Monats automatisch auf ein separates Sparkonto gebucht.

2) Sparen = Verzicht

Ich habe gemerkt, dass Geld sparen oft mit Verzicht gleichgesetzt wird. Wir sind es so gewohnt, dass wenn wir etwas wollen, dass wir es sofort bekommen. Und sobald ein wenig Geld übrig ist, wird es gleich ausgegeben. Oder eben, solange der Postversand dauert. Sobald das Paket da ist, freuen wir uns und fühlen uns gut. Unser Gehirn setzt dabei Glückshormone frei und wir fühlen uns super. Durch dieses ständige „belohnen“ und die dazugehörige sofortige Befriedigung, stumpfen wir aber ab. Dadurch wollen wir dieses Gefühl oft und so schnell wie möglich.

Wenn wir auf etwas sparen, verschieben wir diese Belohnung in die Zukunft. So auch das dazugehörige Glücksgefühl. Da du nicht sofort ein Ergebnis siehst, kann sich ein langfristiges Sparen leicht als Verzicht anfühlen. Zurückstecken fühlt sich nicht gut an und macht einen nicht glücklich.

Auch mir passiert das immer wieder einmal. Nur ist mir inzwischen bewusst geworden, dass mir meine Gefühle hier nur einen Streich spielen.

3) Sparen ist uncool

Hast du schon einmal etwas ausgeschlagen, mit der Begründung dass du das Geld sparen musst? Wie haben deine Freunde oder deine Bekannten reagiert? Ich habe erlebt, dass man sich da oft einen Haufen blöder Kommentare anhören muss. Es werden einem Schuldgefühle eingeredet und es werden Witze darüber gemacht.

Wenn du dich als Einziger in deinem Bekanntenkreis um deine finanzielle Zukunft kümmerst, kann es passieren, dass man sich wie ein Außenseiter fühlt. Deine Prioritäten liegen jetzt woanders!

Gute Freunde werden das schnell verstehen und dich dabei unterstützen. Falsche Freunde werden dich auslachen und dir schlechte Gefühle bzw. Schuldgefühle einreden.

Wichtig ist, dass du einen ruhigen Kopf bewahrst und du dich nicht in diese Machtspielchen reinziehen lässt.

4) Konsumieren verschönert dein Leben

Beginne deine Ausgaben bewusst zu hinterfragen. Hör auf damit, einfach nur gedankenlos zu konsumieren. Noch schlimmer, wenn du nur Geld ausgibst, um andere zu beeindrucken oder um mit ihnen mitzuhalten. Sparen hilft dir bewusster zu Leben.

Achte darauf, was dir wichtig ist und Freude bereitet. Wenn du dass weißt, wirst du automatisch beginnen, weniger Geld auszugeben. Es fällt dir leichter, zu bestimmten Dingen Nein zu sagen.

Wenn du dann Geld ausgibst – auch wenn es mal eine größere Summe ist – hast du einfach mehr davon. Diese Ausgaben bereichern schlussendlich dein Leben und dadurch deine Lebensqualität.

Bei mir hat es damals auch etwas gedauert, bis ich das gelernt habe. Zu Beginn habe ich mich schlecht gefühlt, und war der Meinung, dass mein Leben dadurch an Spaß und Qualität verliert. Inzwischen passiert mir das nicht mehr. Ich weiß, was ich brauche, um mein Leben zu bereichern. Auch der Zwang, andere Menschen mit zu beeindrucken ist nicht mehr da. Dadurch habe ich auch eine Portion Selbstbewusstsein bekommen und Selbstwert gelernt.

5) Sparen kann man nicht lernen

Kein Spar-Master ist vom Himmel gefallen. Die gute Nachricht ist, dass man Geld sparen lernen kann. Es wird dir keine Schmerzen bereiten, aber am Anfang wird es eine Umstellung bedeuten. Du musst dir nämlich eine neue Denkweise antrainieren.

2 wichtige Tipps, um mit dem Sparen zu beginnen:

  • Lege 10 % deines Nettogehalts auf ein Sparkonto

Starte einen Dauerauftrag für den 1. des Monats. Dieser sollte 10 % deines Netto-Gehalts sein. Sollte bei dir derzeit nur weniger möglich sein, auch kein Problem. Wichtig ist, dass du überhaupt startest. Dieses Geld wird sofort auf dein Sparkonto gebucht. Dadurch ist der Betrag weg und du denkst gar nicht mehr daran es auszugeben

  • Beim Sparen siegt Egoismus

Wenn du etwas auf die hohe Kante legst, geht es nur um dich! Du sorgst damit für deine Sicherheit und deine Zukunft vor. Denn wenn es hart auf hart kommt, gibt es nur eine Person, auf die du dich verlassen kannst. Und das bist DU! Durch deine Rücklagen, welche du dir angesammelt hast, bist du abgesichert und kannst unabhängig bleiben.

Wie stehst du zum Thema Sparen? Habe ich einige Mythen zu diesem Thema vergessen? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

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